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Nutze die Kraft der Kommentare!

(Lesedauer: 7 Minuten)

(Zuletzt aktualisiert am 3. November 2020)

Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich auf einen Blog stoße, auf dem die Kommentarfunktion deaktiviert ist. Dabei bringen Kommentare so viel: Dir selbst, aber auch Deinen Leserinnen. Heute nenne ich Dir einige Gründe dafür, warum Du Kommentare passiv ermöglichen und aktiv nutzen solltest.

Auch viele, die schon lange bloggen, beklagen sich, dass sie heute viel weniger direkte Reaktionen in den Kommentaren bekommen als früher. Warum wird heute weniger auf Blogs kommentiert als früher? Ist es wirklich nur, weil die Leser/innen fauler geworden sind, oder steckt noch anderes dahinter?

Versuche die Kommentare auf einem Kanal zu bündeln

Je mehr Du Deine Blogposts verteilst, desto verstreuter werden auch die Kommentare sein. Weil nämlich Deine Leser/innen – falls sie kommentieren – häufig einen Kommentar auf dem Sozialen Medium hinterlassen, auf dem Du den Blogpost geteilt hast, und nicht direkt bei Deinem Blogpost. Selbst wenn sie den Blogpost am Blog gelesen haben, kehren viele auf Facebook, Instagram, Xing oder LinkedIn (von wo sie halt gekommen sind) zurück, und schreiben dort Ihre Anmerkung. Falls sie eine schreiben.

Hier kannst Du aktiv eingreifen und den Kommentarstrom umlenken, indem Du Deine Leser/innen aktiv bittest, direkt beim originalen Artikel einen Kommentar zu schreiben. Die bekannte Business-Mentorin Marie Forleo zum Beispiel spricht am Ende jedes ihrer Videos/Podcasts den gleichen Aufruf:

„The best conversations happen over at the magical land of marieforleo.com, so head on over there and leave a comment now!“

Marie Forleo

Ich kenne sonst niemand, der so eindeutig sagt: „Geh rüber auf meinen Blog und hinterlasse dort einen Kommentar!“ Aber bei ihr wirkt es, und einen Versuch ist es wert, um die wertvollen Rückmeldungen Deiner Leser/innen an einem Ort zu bündeln, der noch dazu DIR gehört.

Auch wenn es dauert: Baue Dir dieses Netzwerk auf

Als ich im Januar 2015 mit dem Bloggen auf meinen Textilblog made with Blümchen begonnen habe, waren die Zugriffszahlen mau. Klar, der Blog musste erst bekannt werden. Zwei Jahre später, im Januar 2017, hatte ich in diesem einen einzigen Monat mehr Zugriffszahlen als im gesamten JAHR 2015. Wie das ging?

Einerseits habe ich meine Blogposts bei den in der Do-it-yourself-Szene regelmäßig stattfindenden Linkparties geteilt, wodurch andere auf mich aufmerksam geworden sind. Aber ich habe nicht nur gewartet und gehofft, dass mich jemand auf meinem Blog besucht, sondern auch die anderen Blogposts gelesen, die bei so einer Linkparty aufgelisteten sind, und dort meine Kommentare hinterlassen!

Unter gewerblichen Bloggerinnen ist die wunderbare Institution der Linkparties nicht so bekannt, aber die regelmäßigen Sammelposts, die z.B. in verschiedenen Entrepreneur-Gruppen auf Facebook erscheinen, erfüllen eine ganz ähnliche Funktion. Das Prinzip ist das gleiche: Hinterlasse dort einen Link zu Deinem neuesten Blogpost, aber lies auch die Beiträge der anderen, und schreibe Deine Gedanken in einen Kommentar direkt bei ihrem Blogpost.

Jede aktive Bloggerin kann Dir bestätigen, wie viel Freude so ein Kommentar am Blog macht. Sei doch so nett und mache, wenn Du selbst bloggst, auch anderen Bloggerinnen diese Freude. Denn, eigentlich logisch: Nachdem Kommentare am Blog inzwischen so selten geworden sind, stichst Du mit einem überlegten Blogkommentar aus der Masse der Däumchen und Herzchen und Likes heraus. (Das ist schon fast so auffällig wie einen traditionellen, altmodischen Brief zu schreiben!) Ich jedenfalls freue mich normalerweise nicht nur über einen Kommentar, sondern werde oft neugierig und besuche im Gegenzug die Webseite der Kommentatorin. Aus solchen gegenseitigen Besuchen entstehen schöne Kooperationen und mit der Zeit richtige Freundschaften.

Wenn Du kommentierst, lebst Du das „Sozial“ in einem von FB, Twitter, Insta & Co. unabhängigen sozialen Netzwerk: Dem Blog-Netzwerk.

Wann soll ich denn die Zeit fürs Kommentieren finden?

Klar: Blogposts lesen und sinnvolle Kommentare dazu verfassen bedeutet eine Zeitinvestition. Ich höre Dich einwenden: „Aber ich habe doch eh schon so viel am Hut? Jetzt soll ich auch noch Blogposts lesen? Wie soll denn das gehen!?“

Naja, zum Beispiel so: Ich stolpere ständig über spannende Artikel, die mich wirklich interessieren. Die speichere ich mir im Browser-Plugin OneTab, oder seit Neustem eher in Pocket ab. Und wenn ich dann gemütlich mit dem Tablet am Sofa sitze (meist am frühen Morgen, am Abend oder am Wochenende), dann lese ich diese Artikel nach und nach. Und verfasse, wo möglich, gleich einen Kommentar. Der Kommentar ist gleichzeitig eine Zusammenfassung meiner Gedanken zu dem Artikel. Dazu stelle ich Fragen, die mir beim Lesen gekommen sind. (Fragen regen Antworten der Autorin an, dadurch können regelrechte Konversationen in den Kommentaren entstehen!) Wenn ich eine Artikel gut gefunden habe, speichere ich ihn mir dann auch lokal ab, gleich gemeinsam mit meinem Kommentar. Denn so erinnere ich mich später, was mir an dem Artikel gefallen hat, ohne dass ich noch einmal alles lesen muss. Und wenn der Artikel aus dem Netz verschwindet, habe ich immer noch meine lokale Kopie. (Mein Tool der Wahl hierfür, mein digitales Gedächtnis, ist Evernote.)

Dieses Lesen und Kommentieren ist ein integraler Bestandteil meiner persönlichen Weiterbildung. Das heißt aber auch: Ich lese nicht ungefiltert alles, was mir über den Weg läuft, sondern gezielt Artikel, die mich ansprechen. Diese sind meistens – aber nicht immer – aus meiner engeren beruflichen Sparte, was wiederum meinen Netzwerkaufbau unterstützt. Ich lese und kommentiere aber, weil mich die Inhalte wirklich interessieren und persönlich weiterbringen. Und nicht als Pflicht, weil ich kommentieren „sollte“, um mein Netzwerk zu erweitern. Merkst Du, welchen Unterschied das für die Lese-Motivation macht?

Qualität geht auch bei Kommentaren vor Quantität

Kommentieren bedeutet qualitätvolle soziale Interaktion und große Wertschätzung. Da nimmt sich jemand die Zeit, nicht nur Deinen Artikel zu konsumieren, sondern auch mit Dir zu kommunizieren, wow! Am schönsten ist es natürlich, wenn Du positive Kommentare bekommst. Aber auch ein kritischer Kommentar kann hilfreich sein, Problematiken in Deinen Gedankengängen aufzeigen, oder andere Sichtweisen hinzufügen.

Von daher ist mir ein einzelner, wertschätzender und/oder gehaltvoller Kommentar (so einer wo ich merke: da hat jemand meinen Artikel ganz gelesen UND sich Gedanken dazu gemacht) tausend Mal lieber und wichtiger als hundert „Likes“.

Deshalb auch gleich eine Warnung vor einem No-Go: Eine Zeitlang gab es Bloggerinnen in meinen Näh-Kreisen, die eine Linkparty quasi „abgegrast“ und auf jedem Blog denselben kurzen Kommentar hinterlassen haben: „Oh, wie schön! Das hast Du toll gemacht! 😍 😍 😍 „
Mit solchen Kommentaren disqualifizierst Du Dich selbst, das ist nichts anderes als – vielleicht unabsichtlicher – Spam. (Mit dem sich auch Spammer Backlinks erschleichen möchten, dazu gleich mehr.)

Ermögliche Kommentare auf Deinem Blog: Ein paar Einstellungen

Damit andere bei Dir Kommentare hinterlassen können, musst Du grundsätzlich die Kommentarfunktion aktivieren. Bei einem WordPress Blog findest du diese Option im Menü unter „Einstellungen –> Diskussion“

Es ist das erste Häkchen ganz oben: „Erlaube Besuchern, neue Beiträge zu kommentieren.“ Ich habe außerdem ausgewählt, dass Benutzer/innen ihren Namen und E-Mail-Adresse angeben sollen. Einerseits, weil ich sie persönlich ansprechen kann und andererseits, weil ich manchmal ein E-Mail schreibe, wenn ich ganz sichergehen möchte, dass eine Personen meine Antwort auf ihren Kommentar auch wirklich sieht, oder wenn unsere Diskussion ausführlicher wird und den Blog-Rahmen sprengt.

Unten habe ich ein Häkchen gesetzt, dass ich jeden Kommentar manuell freigeben möchte. Ich erhalte eine Benachrichtigung per E-Mail, wenn ein neuer Kommentar eingegangen ist, und nutze das Freigeben gleich dazu, eine Antwort auf den Kommentar zu schreiben. Durch die manuelle Freigabe erspare ich mir sogar das Spamfilter-Plugin, weil ich die wenigen Spam-Kommentare, die auf meinen Blogs eintrudeln, leicht manuell löschen kann.

Es gehört sich übrigens (Netiquette), dass Du auf Kommentare Deiner Leser/innen antwortest, und wenn es nur ein „Danke“ ist! Wenn Du es Deinen Leser/innen dann auch noch ermöglichst, die Kommentare Deines Blogs zu abonnieren, bekommen sie Deine Antwort automatisch zugestellt. Ich löse die Kommentar-Abo-Funktion immer noch über das umstrittene Plugin-Bündel Jetpack, weil mir das die wenigsten Probleme bereitet. Kolleginnen verwenden subscribe to comments reloaded, das ich noch nicht getestet habe. Wenn Du ein anderes, gut funktionierendes Plugin zum Abonnieren von Kommentaren kennst oder selbst verwendest, verrate es mir doch bitte unten in den Kommentaren.

Wie ist das mit dem Datenschutz bei Kommentaren?

Wenn jemand bei Dir einen Kommentar hinterlässt, ist dem- oder derjenigen ja klar, dass seine/ihre Angaben bei Dir in der Datenbank gespeichert werden. Wir haben hier also die rechtliche Grundlage des (impliziten) Einverständnis. Wenn Du möchtest, kannst Du die Angabe von Name und E-Mail Adresse (siehe oben) optional machen. Aber ich schätze es, wenn ich weiß wen ich gegenüber habe und auch die Möglichkeit, diese Person zu kontaktieren. Schließlich geht es bei Kommentaren um den Austausch. Aber wer nicht will, dass seine Daten gespeichert werden, darf halt nicht kommentieren.

Beim Kommentar wird auch die IP-Adresse der jeweiligen kommentierenden Person mit gespeichert. Diese ist aber nur so lange als personenbezogenes Datum zu sehen, wie die IP-Adresse einer realen Person zugeordnet ist. Die meisten IP-Adressen werden nämlich vom Provider „dynamisch“ vergeben, und die Tabelle mit den Zuordnungen nach meistens 14 Tagen gelöscht. Es ist unnötig und unsinnig, die Speicherung der IP-Adressen bei Dir zu verhindern (wie es viele 2018 zu DSGVO-Hoch-Zeiten gemacht haben): Wenn jemand rassistische oder sonstige politisch inkorrekte Kommentare bei Dir hinterlässt, willst Du die Person ausfindig machen können; und mit 14 Tagen hat das eh ein Ablaufdatum.

Wenn eine Person bei Dir die Löschung ihrer personenbezogenen Daten laut DSGVO verlangt, bietet WordPress seit 2018 die Funktion „Werkzeuge → personenbezogene Daten löschen“. Wenn Du die Funktion in Gang setzt, werden Name, E-Mail-Adresse und IP-Adresse dieser Person in den Kommentaren anonymisiert. Der Inhalt des Kommentares bleibt allerdings erhalten als Element, das den Content Deines Blogs bereichert.

Du solltest KEIN Kästchen zum Anhaken anbieten, mit dem die kommentierende Person Deine Datenschutzerklärung akzeptieren muss. Warum, das erklärt der deutsche Rechtsanwalt Stephan Hansen-Oest: Weil Du nämlich auf jeden Fall vermeiden willst, dass Deine Datenschutzhinweise als Bestandteil eines Vertrages wahrgenommen werden.

Du musst allerdings sehr wohl eine Information einfügen, was mit den gespeicherten Daten passiert, wie z.B. hier:

Und für SEO ist es auch noch gut

Leider nicht unbedingt. Beziehungsweise nur wenn die Bloggerin gewisse Einstellungen auf ihrem Blog vorgenommen hat.

Suchmaschinenoptimierung (SEO = Search Engine Optimization) besteht aus zwei Teilen: On-Site Optimierung (u.a. dass Du Deine wichtigen Keywords im Text unterbringst, zu denen Du gefunden werden möchtest, sowie; interne Links zu anderen Artikeln) und Off-Site Optimierung, die vor allem aus Backlinks besteht.

Kurz gesagt: Mit einem „dofollow“ Link sagst Du der Suchmaschine „ja! folge diesem Link“. Es ist ein richtiger „Backlink“, der bewirkt, dass die Suchmaschinen Verbindungen zwischen Webseiten erkennen. Je mehr Links auf eine Webseite zeigen, desto wichtiger wird diese Webseite eingestuft. (Das funktioniert aber nur, wenn die Seiten, die gegenseitig aufeinander verweisen zumindest ansatzweise über dasselbe Thema informieren. Wenn ich z.B. meine Friseurin dazu überrede, auf meine IT-Webseite zu verweisen, bringt das gar nichts.)

Jetzt könntest Du annehmen, dass wenn du viel bei anderen kommentierst, Du damit auch viele Backlinks auf Deine eigene Webseite setzt. Stimmt leider nicht. Die Grundeinstellung bei WordPress ist nämlich, dass alle Webseiten-Links der Kommentierenden sowie alle Links, die sie im Nachrichtentext hinterlassen, auf „nofollow“ gesetzt sind: Die Suchmaschine folgt diesem Link nicht, die kommentierenden Person bzw. ihrer Webseite. (Das dient vor allem dazu, Spammer-Kommentierende abzuschrecken.) Außer Du stellst das absichtlich um.

Du kannst das allerdings absichtlich ändern, um zum Beispiel andere Blogger/innen, die häufig bei Dir kommentieren, mit einem dofollow-Link zu „belohnen“. Das Plugin Dofollow Case by Case ist hierfür eine mögliche Variante. (Das Plugin wurde allerdings schon länger nicht mehr aktualisiert.)

Wie ist es bei Dir?

Hast Du auf Deinem Blog die Kommentarfunktion eingeschaltet? Kommentierst Du selbst auf anderen Blogs?

Hinterlasse mir gerne unten einen Kommentar 🙂 , in dem Du Deine Erfahrungen mit uns teilst. Ich bin gespannt!


PS: Zu diesem Beitrag wurde ich durch meine liebe Bekannte Margit Wickhoff, Texterin in Graz, angeregt. Unlängst hat sie durch den Kommentar einer Leserin die Rückmeldung bekommen, dass sie mit ihren Blogposts wirklich Menschen weiterhilft. Das motiviert ungemein! Über ihre Entscheidung, nicht mehr für Google zu bloggen, hat sie auch einen Blogpost verfasst. Lese-Empfehlung!

17 Gedanken zu „Nutze die Kraft der Kommentare!“

  1. Liebe Gabi!
    Da war jetzt aber „viel“ drin… ob ich das alles behalten kann?!?! 🙂 Na wir werden sehen. Jedenfalls gibt es auf meinem Blog eine Kommentarfunktion und ich freue mich wirklich über jeden einzelnen. Gerne lese ich andere Blogs und hinterlasse auch immer wieder „meinen Senf“ 😉 (so wie bei dir!)
    Liebe Grüße nach Graz
    Karin

    1. Liebe Karin, unter uns Hobbybloggerinnen (zu denen Du ja gehörst) wird ja eh recht viel kommentiert – zumindest in meiner Blase. Naja, obwohl manchmal auch nicht, wenn es schnell gehen soll und nur ein Däumchen oder Herzchen hinterlassen werden soll. Aber gerade bei eher „professionellen“ Blogs fällt mir sehr oft auf, dass fast keine oder GAR keine Kommentare drunter stehen. Und das finde ich dann sehr, sehr schade. Weil eben das alternative Blog-Netzwerk – das weitgehend unabhängig von den Sozialen Medien existiert – so wenig genutzt wird. Aber wir nutzen das, gell? Und freun uns drüber, sowieso. Liebe Grüße, Gabi

  2. Liebe Gabi, wie schön, dass ich dich zu diesem Artikel inspirieren durfte. Es stimmt: Kommentare am Blog bedeuten auch mir als Bloggerin sehr viel. Der Text, den du dir voller Leidenschaft aus dem Herzen gerissen hast, bringt Menschen weiter, hilft oder regt zum Nachdenken an – wenn das dann im Kommentar vermerkt wird, weiß man, dass die Mühe sich gelohnt hat.

    Alles Liebe und vielen Dank für diesen informativen Beitrag.
    Margit

    1. Liebe Margit, danke dass Du mich inspiriert hast! Gerade Deine Blogposts sind immer so gut durchdacht, klar formuliert, wortgewaltig geschrieben und insgesamt super hilfreich. Da ist es nur recht und billig, dass die Anstrengung auch gewürdigt und gelobt wird. Oder hängen die wenigen Kommentare damit zusammen, dass wir so eine verkümmerte Kultur des Lobens haben? Liebe Grüße, Gabi

  3. Danke, so ein interessanter Artikel. Bei Marie Forleo habe ich auch gemerkt, dass sie seit Jaaaaahren den selben Satz am Ende ihrer Videos sagt, hab sie 2014 entdeckt und sie tut es bis heute!

    Diese Erinnerung und Dein Artikel motivieren mich sehr, bei meinem eigenen Blog – der gerade ansteht – auch in diese Richtung zu gehen. (Denn zwischenzeitlich dachte ich schon, dass das gar nicht mehr geht.)

    1. Maries Hauptsatz zum Abschied verschafft mir wirklich JEDES Mal Gänsehaut: „Stay on your game and keep going for your dreams. Because the world needs that special something that only you have.“ Den Satz finde ich wirklich einzigartig, und er trifft mich voll ins Herz.
      Wie toll, dass Du selbst einen Blog starten wirst! Blog starten geht immer. Netzwerk aufbauen dauert, aber es lohnt sich sowas von. Und diese Verbindungen bleiben auch bestehen, wenn alle Sozialen Medien den Bach runtergehen. Viel Erfolg damit, und vor allem: Viel Freude beim Bloggen und beim Austauschen! Liebe Grüße, Gabi

  4. Liebe Gabi,
    danke dir für deine inspirierenden Worte und wirklich hilfreichen Infos 🙂 Ich habe meine Kommentarfunktion erst seit Kurzen aktiviert und hatte davor – bis du mir den Tipp gegeben hast – gar nicht daran gedacht.
    Und bin jetzt motiviert mir alle Einstellungen gleich nochmals anzuschauen.
    Auch ein großes DANKE für die Erinnerung , was so ein, auch wenn nur kurzer, netter Kommentar beim anderen Positives bewirken kann. Auch, wenn es ja logisch erscheint und ich mich selbst auch über jeden einzelnen Kommentar freue, muss ich ehrlicherweise sagen, dass ich das zwischendurch oft vergesse . Also danke fürs Erinnern 😉
    Liebe Grüße
    Patricia

  5. Danke für diesen Tipp, Gabriele. Das ist für völlig neu, alle auf die Webseite zu schicken, denn man braucht die Kommentare ja auch in Facebook, Youtube, etc. damit die Posts oder Videos dort gepusht werden. Ich werde mir das mal bei Marie Forleo anschauen. Danke für das Beispiel.

    1. Liebe Sabine, Marie Forleo ist sehr konsequent in der Wahl ihrer Kanäle, das wird mir erst jetzt so richtig bewusst! Auf FB und Twitter schreibt sie dezidiert: „Dieser Kanal dient nur dem Reposting von Beiträgen und Ankündigungen. Aktiv bin ich auf Insta, lass uns dort in Kontakt kommen.“ Und wenn man vergleicht: Wenn sie auf einen Blogpost/Video einige Dutzend Kommentare hat, sind es auf FB vielleicht grade mal zwei oder drei. Marie ist eine große Befürworterin der eigenen Kanäle: Die eigene Webseite, die eigene Mailingliste. Und darin ist sie richtig konsequent. Sie schickt alle auf ihre Webseite – aber keinen von dort weg. Wenn Du genau schaust, findest Du auf ihrer Webseite keinen einzigen Link auf einen ihrer Social Media Kanäle! Keinen. Auf keiner Seite. Das ist schon erstaunlich, zeigt aber eine ganz klare Linie. Mir gefällt das. Liebe Grüße, Gabi

        1. Ja, du hast Recht: Das sagen viele, aber wie viele setzen es auch um? Ich kenne keine, die es so konsequent macht. Ich achte in letzter Zeit sehr genau darauf, auf welchen Blogs ich vom Lesen abgelenkt und woanders hingeschickt werde und wo nicht. Und das ist echt erstaunlich! Nämlich nicht nur bei den kleinen Bloggerinnen sondern auch bei großen Magazinen, wie viel Ablenkung vom Inhalt mir auf einer Seite geboten wird. Ach, mir schein: Ein neues Thema für einen neuen Blogpost. Oder ein Video. 🙂 Liebe Grüße, Gabi

  6. Ein sehr guter und hilfreicher Artikel. Gerade das Bloggen lebt von dem Miteinander, von der Interaktion und dem Austausch, der vor allem über Kommentare erst lebendig wird.

    LG, Richard & Hugo von der papammunity.de

    1. Wie cool: Du betreibst einen Papablog! Yay! Ich bin bisher immer nur über Mamablogs gestolpert. Wie wohltuend und cool, auch mal der anderen Perspektive eine Stimme zu geben. Ich wünsche Dir unzählige wertschätzende Kommentare und einen großartigen Austausch mit Mamas & Papas! Liebe Grüße, Gabi

  7. Liebe Gabriele,

    seitdem ich diesen Artikel auf Facebook entdeckt habe, nehme ich mir vor endlich, endlich wieder mehr zu kommentieren.

    Heute habe ich es endlich geschafft und bei einigen meiner Lieblingsblogs eine Kommentar-Runde gemacht. Da durfte natürlich auch dieser Artikel nicht fehlen.
    Danke für die Erinnerung! Früher habe ich viel häufiger kommentiert.

    1. Juhu! Das freut mich sehr, liebe Ilse! Ich hoffe, Du hast Deine Blog-Runde so richtig genossen und viel Freude mit Deinen Kommentaren bereitet. Bei mir jedenfalls ganz sicher. Liebe Grüße, Gabi

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