Soziale Netze

Was ist eine Linkparty?

Eine Linkparty ist wie eine Blogparade, nur einfacher. Sie kommt ohne Online-Marketing-Tralala aus. Auf einer Linkparty kannst du dich mit anderen vernetzen, über gemeinsame Themen und Interessen austauschen. Das Netzwerk der Linkparties ist unter den DIY-Bloggerinnen eine etablierte, beliebte, einfache und günstige Alternative zu Social Media Kanälen. Eine kleine Soziologie der Linkparties.

Der Anlass zu diesem Artikel

Eine liebe Bekannte von mir ist Ernährungsberaterin. Susanne bloggt seit fünf Jahren regelmäßig, aber erst dieses Jahr beginnen langsam die Leserinnenzahlen* auf ihrem Blog zu steigen. Bloggen ist eine langfristige Strategie, hört man im Online-Marketing immer. Es ist mühsam, hört man: Auch wenn du regelmäßig hochwertigen Content produzierst, wird Deine Leserschaft nur langsam wachsen. Aber wenn Du Dich als Expertin positionieren und eine eigene Wissensdatenbank aufbauen willst, brauchst du einen Blog, hört man. Und musst eine lange Durststrecke in Kauf nehmen.

Das klingt doch frustrierend!

Letztens veröffentlichte Susanne einen Artikel mit einem Kürbis-Rezept. Jemand schrieb einen Kommentar zum Blogpost, mit einem Kompliment zum Rezept und einer Einladung, sich doch bei der Linkparty zum „Kürbis-Oktober“ zu verlinken, die gerade am Blog der Kommentatorin stattfinden würde. Zuerst geschmeichelt vom Kommentar und erfreut über die nette Einladung, wurde Susanne dann aber unsicher. Sie fragte in unserer Business-Gruppe auf Facebook: Was ist eine Linkparty? Keine der Anwesenden wusste es so recht. Die Interpretationen, die schnell auftauchten: Ist es ein anderer Name für eine Blogparade? Oder ist es eine neuartige Methode, sich Backlinks zu erschleichen?

Beide Interpretationen gehen komplett am Wesen von Linkparties vorbei, daher möchte ich gerne ein bisschen aufklären. Als Hobbybloggerin nehme ich nämlich häufig und gerne an Linkparties teil.

Ein paar Erläuterungen vorneweg.

Wie funktioniert eine Blogparade?

Eine Blogparade findet meist in einem relativ kurzen, begrenzten Zeitraum statt. Es gibt eine oder mehrere Gastgeberinnen. Diese überlegen sich ein Thema, rufen andere Bloggerinnen dazu auf, Gastbeiträge zu schreiben. Machmal muss man sich für die Teilnahme bewerben und bekommt einen Veröffentlichungstermin zugewiesen, manchmal kann man einfach einen Beitrag verfassen und via Kommentar oder E-Mail Bescheid geben, dass man etwas geschrieben hat. Die Gastgeberin erstellt laufend oder am Ende der Blogparade eine Liste und Übersicht mit den Links zu allen Beiträgen, die Teilnehmerinnen verlinken den zentralen Artikel der Blogparade in ihren Beiträgen (Backlink), um die Parade bekannter zu machen. Und dann wird die Blogparade fleißig auf allen Kanälen beworben und zelebriert, die Beiträge werden gegenseitig gelesen und im besten Fall sogar kommentiert.

Erfolgreiche Blogparaden in letzter Zeit, die mir aufgefallen sind, waren zum Beispiel Zu blond für Technik? organisiert von Sara Menzel-Berger, Einen Scheiss muss ich von Elke Schwan-Köhr oder Bye bye Traumfigur? von der Online-Zeitschrift Lemondays.

Alles gut, aber häufig ein großer organisatorischer Aufwand.

Optimierung und Beschiss beim Bloggen?

Beim Bloggen als Marketing-Tool geht es häufig um Optimierung und ums Ergebnisse messen: Wie komme ich auf die Seite 1 der Google-Suchergebnisse? Wie kann ich die Keywords so im Text verteilen, dass Google den Artikel liebt? Wie groß ist die Reichweite? Wie viele Besuche, Klicks etc. habe ich bekommen? Wie bekomme ich möglichst viele Links, die auf meinen Artikel verweisen? Denn Google liebt auch Verlinkungen.

Manche wollen es sich mit den Verlinkungen einfach machen. Dann lese ich auf Facebook Aufrufe: „Verlinken wir doch gegenseitig auf unsere Webseiten! Verlinkst du auf meine, verlinke ich auf Deine.“ Oder ich bekomme suspekte (Spam-)Mails mit dem Angebot, Verlinkungen zu kaufen.

Beides ist keine gute Idee! Die Algorithmen der Suchmaschinen erkennen sehr gut, ob Verlinkungen thematisch passen. Wenn ein Kosmetikstudio auf eine Hundeschule verweist und vice versa, nur um verlinkt zu sein, bringt das gar nichts. Im Gegenteil: Es schadet beiden, denn solche „Schummler“ werden von Google „abgestraft“, sprich: In den Suchergebnissen zurückgestuft.

Und das willst Du nun wirklich nicht, dass Dir das passiert.

Wie funktioniert eine Linkparty?

Eine Linkparty ist nichts Anrüchiges. Es ist keine neue Methode Traffic zu bekommen, sondern weit verbreitet zumindest unter Do-it-yourself- (DIY-), Näh-, Foto- und Deko-Bloggerinnen und dient ganz grundlegend dem Austausch einer Community zu einem Thema. Und zwar geht es in der Hobbybloggerinnen-Szene aus meiner Sicht tatsächlich um die Inhalte. Dass im Zuge dessen auch gegenseitige Verlinkungen entstehen, ist eher netter Nebeneffekt.

Der Clou an einer Linkparty ist, dass man sich dort – wie auf einer richtigen Party – zu einem Thema trifft und austauscht, sich gegenseitig besucht und kommentiert. Das klingt jetzt fürs Erste nicht so sehr anders als die Blogparade oder verschiedene Gruppen auf Facebook, in denen man ja auch regelmäßig seine neuesten Blogposts verlinken kann – wenn man auf Facebook zugange ist. Eine Linkparty ist aber offener als eine Blogparade und unabhängig von sozialen Netzwerken.

Schauen wir uns konkrete Beispiele dazu an.

Me Made Mittwoch (MMM)

Eine der größten und aufwändigsten Linkparties für deutschsprachige Nähbloggerinnen ist der Me Made Mittwoch. Die Linkparty hat einen eigenen Blog mit einem Team von ehrenamtlichen Organisatorinnen, die sich um die Einhaltung der Regeln kümmern: Zeige selbst genähte Kleidung am eigenen Körper (um die Passform eines Schnittmusters beurteilen zu können; das eigene Gesicht muss nicht unbedingt gezeigt werden), und im verlinkten Blogpost darf keine Werbung enthalten sein.

Das Team des Me Made Mittwoch betreibt einen großen Aufwand und besucht jeden verlinkten Blogartikel. Wer sich nicht an die Regeln hält, dessen Verlinkung wird wieder gelöscht. Dazu investieren die Organisatorinnen schon mal einen halben Tag.

Eine Nähbloggerinnen-Linkparty sieht aus wie ein Katalog.
(Für schärfere Bilder bitte direkt am MMM-Blog vorbeischauen.)

Jeden ersten Mittwoch im Monat (früher war es wöchentlich) eröffnet eine der Gastgeberinnen den Tag mit einem Post, diese Linkparty ist anschließend für 24 Stunden geöffnet. Meist verlinken zwischen 70 und 100 Bloggerinnen an diesem einen Tag ihre Werke. Und dann geht man in den darauf folgenden Tagen bei den anderen stöbern und schaut, was die sich Hübsches genäht haben. Nicht nur die Bloggerinnen untereinander frequentieren die Linkparty und in weiterer Folge die einzelnen Blogs, sondern auch stille Leserinnen, die sich von der Kreativität inspirieren lassen und/oder auf der Suche nach interessanten Schnittmustern sind. Die Linkparty ist für alle offen.

Wenn ich (also ICH, Gabriele Brandhuber) mit etwas selbst Genähtem am Me Made Mittwoch teilnehme und meinen Beitrag gleich am Morgen verlinke, bekomme ich statt durchschnittlich 100 Seitenaufrufen am Tag (die großteils organisch über Google hereinkommen, ohne dass ich groß SEO betreibe) rund 700 Seitenaufrufe sowie zahlreiche wertschätzende Kommentare auf meinem Hobbyblog. Deshalb achte ich meistens darauf, dass ich zum MMM etwas herzuzeigen habe! 🙂

Seitenaufrufe auf meinem Textilblog an einem Me Made Mittwoch

Schon auch, weil ich mich über so zahlreichen Besuch auf meinem Hobbyblog freue (alles andere wäre gelogen), aber vor allem, weil es so ein tolles Miteinander, so ein inspirierendes Geben und Nehmen ist!

(Ergänzung: Meike Rensch-Bergner aka Frau Crafteln war einige Zeit lang im ehrenamtlichen Organisatorinnen-Team des Me Made Mittwoch dabei. Sie erzählte in meiner Session beim InspiCamp, dass sie zu Hoch-Zeiten der Bloggerinnen-Szene bis zu 8000 Seitenaufrufen an einem Me Made Mittwoch-Tag hatte. Das ist in der Zwischenzeit weniger geworden, aber der Netzwerkeffekt ist für kleine Hobbyblogs wie den meinen immer noch deutlich spürbar.)

Handgestickt

Was den Aufwand anbelangt am anderen Ende der Skala steht als zweites Beispiel eine Linkparty, die ich selbst auf meinem Textilblog hoste: Die Handgestickt-Linkparty. Hier kann man zeigen, was man selbst mit der Hand gestickt hat. Diese Linkparty ist permanent offen, bzw. so lange ich Lust dazu habe.

Ich habe Stamm-Teilnehmerinnen, die regelmäßig sticken und ihre Beiträge schon automatisch bei mir verlinken. Andere lade ich ein, ihren Beitrag bei mir zu verlinken, wenn ich (meist auf einer anderen Linkparty) ein tolles selbst gesticktes Ding entdecke, das ich gerne in „meiner“ Sammlung hätte.

Meine Linkparty läuft seit dreieinhalb Jahren und versammelt inzwischen knapp 200 Beiträge: Eine feine Sammlung für alle, die sich für das Thema „Handsticken“ interessieren.

Ein Auszug aus meiner „handgestickt“ Linkparty

Es gibt unzählige Linkparties zu den unterschiedlichsten Themenbereichen, es gibt aber auch eine große Fluktuation: Linkparties unter den Hobbybloggerinnen kommen und verschwinden auch häufig wieder, wenn die Gastgeberin keine Lust mehr hat. Einige Linkparties entwickeln sich zu richtiggehenden Institutionen, die eine schmerzhafte Lücke hinterlassen, wenn die Gastgeberin sie schließt. (So geschehen mit RUMS – „Rund Ums Weib am Donnerstag“ – was Frauen für sich selbst gewerkelt haben.) Ich selbst nehme noch regelmäßig teil am Creadienstag und am Freitag = Freutag, sowie beim Nadelbriefchen-Jahr 2019 einer Linkparty zu einer kreativen Challenge. Hübsch finde ich außerdem den Friday Flowerday (Blumen in Vase in Szene gesetzt) und den 12tel-Blick (ein bestimmtes Motiv jedes Monat – im Wandel der Jahreszeiten – fotografiert).

So weit ein kleiner Ausflug in die kreative Linkparty-Szene. Aber ich kenne bisher keine einzige Linkparty in der Online-Marketing Szene. Habe ich nur noch keine für mich passende gefunden, oder ist das Konzept wirklich so unbekannt in diesen Kreisen?

Das unabhängige Linkparty-Netzwerk

Klar, in diversen Facebook-Gruppen zum Online-Marketing, Home-Office etc. gibt es ebenfalls regelmäßig Aufrufe, wo man unter Beachtung gewisser Regeln seinen neuesten Blogpost verlinken kann. Aber das ist nicht dasselbe Gefühl, derselbe Spirit, die gleiche Intention. Ich habe das Gefühl, dass es da häufig nur ums Reinklatschen seines Blogposts geht und viele stöhnen, dass sie ja nie die Zeit haben, so viele Inhalte auch wirklich zu lesen.

Vielleicht liegt es auch ein wenig daran, dass uns viele dieser Artikel in den Sammelposts gar nicht interessieren, weil der Anlass der Verlinkung viel zu unspezifisch ist und die Artikel dem entsprechend divers sind. Diversität kann als bereichernd empfunden werden oder als überfordernd. Hin und wieder stoße ich hier aber auch auf eine „Perle“.

Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich zu dem Schluss, dass diese Linkparties in der DIY-Szene ein eigenständiges soziales Netzwerk bilden, unabhängig von Social Media Kanälen. Freilich haben die meisten Bloggerinnen inzwischen auch einen Facebook- und/oder eine Instagram-Account. Aber es gibt immer noch viele Bloggerinnen, die keinen solchen Account haben und ganz gut ohne auskommen, weil sie über die Linkparties vernetzt sind.

Auch ein sehr schöner Effekt: Selbst wenn du einen komplett unbekannten no-name Blog hast, musst Du Dich „nur“ trauen, sichtbar zu werden, indem Du Deinen Beitrag bei einer der großen Linkparties verlinkst. (Das ist am Anfang sowieso schon eine große Überwindung, ich weiß.) Und du wirst viele Besucherinnen bekommen.

Ein bisschen erkennt man (zum Beispiel beim Me Made Mittwoch), wer schon länger dabei ist und wer neu; die Älteren kennen sich besser, haben sich meist auch schon mal persönlich bei dem einen oder anderen Bloggerinnentreffen getroffen; die kommentieren gegenseitig mehr. Aber auch die Neuen bekommen ihre Kommentare ab, vor allem diejenigen, die frisch und witzig schreiben, die tolle Bilder und einen guten Stil haben. Inhalte sind also auch hier absolut wichtig.

Auch eine Linkparty ist noch kein automatischer Garant für „Erfolg in der Szene“. Aber es ist definitiv leichter, darin sichtbar zu werden, weil Du auf einen Großteil des Marketing-Blabla einfach verzichten kannst. Du brauchst kein Werbe-Budget, keine „spitze Positionierung“, nicht einmal eine „Zielgruppe“, kein Suchmaschinen-Gedöns, keine „super Kontakte zu den Größen in Deiner Blogger-Szene“. Du brauchst nur Dich, Deine Leidenschaft für ein Thema, die du mit den anderen teilst, und Freude am Austausch. Und du wirst mit Sicherheit deine Nische finden.

Kleiner Linkparty-Knigge

Du findest das Konzept der Linkparties toll und möchtest bei einer mitmachen, oder vielleicht sogar selbst eine Party schmeißen? Dann habe ich hier ein paar Hinweise für Dich, damit Deine Party ein Erfolg wird.

Halte Dich an die Regeln

Jede Linkparty hat Regeln. Die Gastgeberin hat sie aufgestellt. Suche und lies sie.

In den Regeln findest du normalerweise:

  • Wie lange die Linkparty geöffnet bleibt.
  • Ob du in diesem Zeitraum nur einen oder auch mehrere deiner Blogposts verlinken darfst.
  • Ob der Artikel ganz aktuell sein muss (z.B. an genau diesem Tag veröffentlicht) oder ob du auch ältere Beiträge verlinken kannst. (Ältere Beiträge zuzulassen macht Sinn, wenn man eine Sammlung toller, zeitloser Beiträge anlegen will.)
  • Ob Werbung im verlinkten Blogpost erlaubt oder verboten ist.
  • Ob du in Deinem Beitrag einen Backlink zur Linkparty setzen musst (ist eigentlich die Regel) und welchen. (Der genaue Backlink ist wichtig, damit das Linkparty-Tool funktioniert, dazu mehr weiter unten.)

Halte Dich an die Spielregeln! Die Gastgeberin hat meistens eingestellt, dass sie eine Verständigung per E-Mail bekommt, wenn ein neuer Eintrag in der Linkparty erstellt wurde, und zumindest sie besucht den verlinkten Beitrag. Um sich für die Verlinkung zu bedanken, aber auch um zu kontrollieren, ob ihre Regeln eingehalten wurden und ob der Beitrag zur Linkparty passt. Andernfalls wird die Gastgeberin deine Verlinkung wahrscheinlich löschen.

Kommentiere aktiv

Auf der Linkparty „aufschlagen“, den Link zum eigenen Blogpost ablegen und wieder verduften ist keine gute Idee. Die Linkpartyliste durchsehen, schauen wo man hängen bleibt, dort nachlesen und bei den anderen wertschätzend kommentieren ist hingegen eine ausgezeichnete Idee!

Jede Bloggerin freut sich unheimlich über Kommentare, wage ich mal zu behaupten. Bloggen kommt ja von „Web-Log“, diente also früher zum Führen eines Online-Tagebuchs und zum Austausch mit wer auch immer das lesen möchte.

Ich bin mir nicht sicher, woher das kommt, dass ich immer wieder auf Blogs stoße, die ihre Kommentarfunktion deaktiviert haben? Ein absolutes no-go in meinen Augen. Das Bloggen lebt ja gerade davon, dass man Interaktion erlaubt, in den Diskussionen entwickeln sich (bei mir) häufig Diskussionen und manchmal sogar neue Einsichten.

Also erlaube bitte Kommentare zu Deinen Blogposts! Deine Leserinnenschaft wird es Dir danken.

(Besonders gern mag ich übrigens Kommentare, die nicht nur ein „Herzerl, Herzerl, Bussi, Bussi, soooo schön gemacht!“ enthalten, sondern ein bisschen gehaltvoller geschrieben sind. Wo ich sehe: Die Frau hat tatsächlich bis zum Ende gelesen und sich ihre Gedanken darüber gemacht. Das ist dann die hohe Schule des Kommentierens.)

Wie schmeiße ich meine eigene Linkparty?

Hast Du Lust bekommen, mal eine Linkparty zu veranstalten?

Du brauchst nicht unbedingt ein Link-Tool, es gibt auch Linkparties, die ohne auskommen: Dann verlinken die Teilnehmerinnen in den Kommentaren zum Linkparty-Post ihre Beiträge und die Gastgeberin zählt die teilnehmenden Blogposts im Text als Liste auf. Das ist dann wie bei einer Blogparade.

Ein Linkparty-Tool nimmt Dir aber diese Arbeit ab, indem die teilnehmende Person selbst die URL zu ihrem Blogpost einfügt und ein Bild aussuchen kann. Das macht die Teilnahme an einer Linkparty leicht.

Das derzeit beliebteste Tool für Linkparties ist wahrscheinlich inlinkz, von einer griechischen Software-Firma, deshalb auch kein Problem mit der DSGVO. inlinkz hat sich in den letzten Jahren ziemlich professionalisiert und ist mit den Abo-Preisen gehörig raufgeschnalzt. Es gibt aber eine kostenlose Variante, mit der Du mal ausprobieren kannst, wie Dir das gefällt.

Wie man dort eine Linkparty einrichtet und mittels Plugin oder Shortcode mit dem eigenen Blog verbindet, beschreibe ich im nächsten Beitrag.

Wichtig für Verständnis jetzt ist nur, dass das inlinkz-Tool überprüft, ob ein Backlink zu Deiner Linkparty gesetzt wurde. Und wenn dieser Backlink nicht GENAU dem entspricht, was du im Tool voreingestellt hast, dann kann sich eine Interessentin nicht verlinken. Um das Verlinken zu vereinfachen, geben daher viele Gastgeberinnen an, dass du einen Backlink auf ihre zentrale Blog-Adresse setzen sollst und nicht auf die konkrete Linkparty-Adresse. (Aus SEO-Sicht ist das sicher nicht optimal.)

Jetzt bist Du dran!

Wie gefällt Dir die Idee, eine Linkparty zu starten? Fällt Dir ein Thema ein, das Deine Community spannend finden würde? Was ist Dein nächster Schritt in diese Richtung?

Schreib mir Deine Gedanken dazu in die Kommentare!

Und falls Du auf diesen Artikel hin eine Linkparty startest, dann lade ich Dich ein, Deinen Start-Post hier drunter in meiner soeben neu gegründeten Linkparty für Linkparties zu verlinken!

Die Linkparty für Linkparties

Du hast in der Online-Marketing Szene eine Linkparty eröffne? Dann lade ich Dich ein, hier Deinen Eröffnungs-Post zu verlinken.

  • Füge den Backlink zu „https://gabrielebrandhuber.at/was-ist-eine-linkparty“ in deinen Blogpost ein, bevor du hier verlinkst. So machen wir auch andere auf die Linkparty der Linkparties aufmerksam. Vielleicht verbreitet sich so die Idee, das wäre mega!
  • Diese Linkparty bleibt vorerst bis Oktober 2020 geöffnet (1 Jahr), danach sehen wir weiter.
  • Falls du in diesem Zeitraum mehrere Linkparties eröffnest, darfst du auch mehrmals verlinken.
  • Vermeide bitte Werbung in Deinem Post. Heißt: Es soll in Deinem Post tatsächlich um die Inhalte, das Thema Deiner Linkparty gehen und nicht vorrangig um Deine eigenen Produkte und Angebote. Der Post sollte auch nicht mit Affiliate Links gespickt sein.

Alles klar? Wenn Du Fragen hast, meldest Du Dich einfach bei mir.

Und jetzt: Let’s party!


You are invited to the Inlinkz link party!

Click here to enter

(* In diesem Artikel verwende ich durchgängig die weibliche Form. Männer sind natürlich immer mit gemeint. )

PS: Danke an die Teilnehmer/innen an meiner Session beim InspiCamp 2019 in Bonn fürs Zuhören, Nachfragen und für Euer Interesse!

6 Gedanken zu „Was ist eine Linkparty?“

  1. Liebe Gabi,
    Danke für die ausführliche Erklärung, ich kannte das Phänomen „Linkparty“ bisher noch nicht! Die Linkparty zur Linkparty finde ich genial, ich freu mich schon darauf vorbeizuschauen und hier Interessantes zu lesen.

    Liebe Grüße
    Margit

  2. Liebe Gabriele,

    danke für die tolle Idee der Linkpartys! Wie Du sehen kannst (oben in Deiner Linkparty), veranstalte ich jetzt jede Woche ein neue Linkparty und dort schreiben hauptsächlich Coaches aus meiner Community zu wechselnden Themen aus dem Leben. Aber natürlich sind auch alle andere Blogger herzlich eingeladen daran teilzunehmen! Umso bunter und vielfältiger die Mischung, umso besser!

    Alles Liebe
    Christina

    1. Liebe Christina, ich freu mich so MEGA, dass die Idee der Linkparties bei Dir auf solche Begeisterung stößt und du das so aktiv vorantreibst. Find ich einfach klasse! Je mehr Miteinander, desto besser. Liebe Grüße, Gabi

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